Familie & Beratung

Familienzentren

Vom Land NRW wurden bisher zwölf AWO-Kitas im Kreis Herford als Familienzentren anerkannt, beispielsweise im Jahr 2007 in Kirchlengern-Südlengern, deren Leiterin Iris König-Boh (Foto) ist.

Ein Familienzentrum ist ein "Knotenpunkt" in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert sowie Familien berät und unterstützt; es soll die frühkindliche Entwicklung verbessern sowie die Vereinbarkeit von Kind und Beruf erleichtern. Das Programm einer Kita wird durch zusätzliche Angebote ergänzt.

Beispielsweise gibt es in Südlengern zusätzlich eine offene Sprechstunde für Erziehungsfragen. Sie ist kostenlos und mindestens einmal monatlich im Familienzentrum. Hinzu kommen viele Angebote für alle Familien in Kirchlengern wie beispielsweise Familienfrühstücke, Elternabende zu pädagogischen Themen und Kompetenzkurse in Erziehungsfragen. Die AWO vermittelt auch Babysitter und Tagesmütter und organisiert Kochkurse für Eltern und Kinder.

Weitere Infos: www.awo-familienzentren-owl.de

Ehe Paare Leben

In Löhne ist der Sitz einer Ehe-, Paar- und Lebensberatung der AWO. Sie bietet psychologische und soziale Beratung für Paare, Einzelpersonen und Familien. Einige Beispiele:

Die Beratungsstelle wird finanziell unterstützt durch:
- Stadt Löhne
- Land NRW
- Stiftung Wittekindskreis

In intensiven Gesprächen erkunden die Mitarbeiterinnen die Ursache der Probleme und versuchen Lösungen zu finden. Eigene Stärken und Möglichkeiten zum Bewältigen der Krise sollen entdeckt und mobilisiert werden.
Für Paare, die sich unvermeidlich trennen wollen, gibt es eine Mediation (lateinisch: "Vermittlung"). Eine fachlich geschulte Mitarbeiterin vermittelt zwischen den Interessen der Partner und sucht gemeinsam mit dem Paar nach außergerichtlichen Konfliktlösungen.

Weitere Infos: Ehe- und Lebensberatung im Kreis Herford

MSD

Der Mobile Soziale Dienst (MSD) hilft beim Betreuen und Versorgen von Menschen, die körperlich oder geistig beeinträchtigt sind.

Wir schaffen, ermöglichen und halten Kontakte zur Außenwelt. Der Dienst entlastet pflegende Angehörige.

Geschulte Freiwillige oder Mitarbeiterinnen unterstützen Sie vor Ort. Die Einsätze erfolgen nach individueller Absprache. Zu den Aufgaben zählen beispielsweise Einkaufen, Wohnungspflege, Fahrdienst und Begleiten bei Spaziergängen.

Die Kosten des Mobilen Sozialen Dienstes stellen wir in Rechnung. Kann man die Gebühren nicht bezahlen, helfen wir gerne bei Anträgen auf Kostenübernahme durch das örtliche Sozialamt.

Weitere Infos: Ulrike Hoffmann, Telefon (05224) 9 12 34-23 und per E-Mail