Frieda Nadig – Plakataktion zu 70 Jahren Grundgesetz...

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – dieser schöne klare Satz, an dem sich bis heute die gesellschaftliche Wirklichkeit messen lässt, steht als Artikel 3 in der deutschen Verfassung.

Im Mai 1949, vor 70 Jahren, trat das Grundgesetz in Kraft - erarbeitet und erstritten von seinerzeit 61 Männern und vier Frauen im Parlamentarischen Rat. Eine der Frauen war Frieda Nadig, die sich für gleiche Rechte von Männern und Frauen engagierte und für die eindeutige Formulierung des Artikel 3 mitverantwortlich gewesen ist. Auch für die gleiche Bezahlung der Geschlechter setzte Nadig sich ein und kämpfte für eine Verankerung im Grundgesetz – in diesem Punkt allerdings nicht erfolgreich. Die Gleichstellung von ehelichen und nichtehelichen Kindern lag Frieda Nadig ebenfalls schon damals am Herzen – auch in diesem Punkt war sie ihrer Zeit voraus.

Frieda Nadig war nach 1945 die erste Geschäftsführerin der AWO OWL. Die Stadt Herford und die AWO haben aktuell gemeinsam mit weiteren Partnern eine Großplakataktion organisiert, um auf diese bemerkenswerte Frau und Sozialpolitikerin aufmerksam zu machen.

Auf der Homepage der Stadt Herford findet sich ein Kurzfilm und weitere Infos über Frieda Nadig. Auch eine Stadtführung zur Person ist über die Hansestadt Herford buchbar. (www.herford.de/nadig)

Die AWO plant, noch in diesem Jahr das Herforder AWO Berufskolleg mit dem Namenszusatz „Frieda-Nadig-Haus“ auszustatten.

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