Infos vom AWO-Pflegekinderdienst beim Weltkindertag

Foto: Dipl.-Pädagogin Anke Radewagen (links) und Dipl.-Sozialpädagogin Corinna Fromme vom Pflegekinderdienst gehörten mit zum AWO-Team beim Weltkindertag

Es gibt Situationen, in denen ein Kind aus verschiedensten Gründen nicht in seiner Familie bleiben kann. Wichtig sind dann Menschen, die die Kleinen auffangen und bei sich aufnehmen können – für einige Wochen oder gar dauerhaft.

Um dies gewährleisten zu können, sucht der AWO-Pflegekinderdienst im Jugendamtsbereich Kreis Herford und der Pflegekinderdienst Herford für das städtische Jugendamt immer wieder Familien, die diese Aufgabe übernehmen und Kindern ein beschütztes Heim bieten. Welche Möglichkeiten genau es gibt, ein Kind aufzunehmen, haben die pädagogischen Mitarbeiterinnen der Pflegekinderdienste im Zuge des Weltkindertags auf der Radewig am Gänsemarkt präsentiert.

An ihrem Infostand konnten nicht nur die jungen Besucher den "Heißen Draht" ausprobieren, insbesondere deren Eltern sowie weitere Interessierte konnten sich über das Thema Pflegekinder informieren. "Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Pflegekind aufzunehmen", sagte Corinna Fromme vom AWO-Pflegekinderdienst. So gebe es die so genannte Bereitschaftspflege, in die Kinder für einen begrenzten Zeitraum kommen, ehe klar ist, wie es langfristig für sie weitergehen soll. "Das können durchaus auch Menschen sein, die schon etwas älter sind und vielleicht bereits erwachsene Kinder haben", erklärte sie.

Daneben würden immer auch Familien gesucht, bei denen ein Kind dauerhaft bleiben kann. "In der Vollzeitpflege sollen Kinder ihren Lebensmittelpunkt in der entsprechenden Familie bekommen", sagte die Teamkoordinatorin. Wer sich für ein Pflegekind entscheidet, wird vom Pflegekinderdienst intensiv begleitet. Die Mitarbeiterinnen informieren über alle wichtigen Schritte und bieten entsprechende Fortbildungen und Unterstützungsmöglichkeiten an.

"Viele Familien wissen das alles gar nicht. Darum nutzen wir auf dem Weltkindertag die Chance, in Ruhe mit Eltern zu reden, während ihre Kinder am "Heißen Draht" aktiv werden dürfen", sagte Fromme.

Weitere Informationen erhalten Sie unter (0 52 21) 2 76 99 74 oder (0 52 21) 8 54 77 60.

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